Welche Arten von Mobilitäten werden im Konsortium gefördert?

Was kann gefördert werden?

Konkret sind folgende Aktivitäten möglich:

  • Job Shadowing (mind. 2 Tage): Besuch einer Bildungseinrichtung im Ausland und Lernen durch direkten Erfahrungsaustausch mit dem Personal vor Ort im Ausland
  • Lehrtätigkeit im Ausland (mind. 2 Tage): Unterrichten an einer Schule im Ausland
  • Besuch von Fortbildungen (2-10 Tage)*: Absolvierung eines formalen Kurses im Ausland
  • Einladen von Expert*innen aus einem Erasmus-Land im Ausland an die Schule (mind. 2 Tage)

*Der Kursanbieter muss seinen Sitz in dem Land haben, in dem der Kurs besucht wird. Der Austauschcharakter muss im Vordergrund stehen. Es sind also keine Vortragsbesuche/Konferenzbesuche als "passiver" Besucher möglich.

Hinweis: Job Shadowing-Mobilitäten werden bevorzugt behandelt. Das liegt daran, dass im Erasmus+ System das vorgesehene Budget für Fortbildungsbesuche gedeckelt ist.

Wozu kann eine Förderung beantragt werden?

Ab Sommer 2025 können Schulen über das Konsortium an Erasmus teilnehmen. Möglich sind Mobilitäten zu einem oder mehreren dieser vier Ziele:

  • Ziel 1: Erhöhung der Unterrichtsqualität durch pädagogische Fort- und Weiterbildung 
  • Ziel 2: Professionalisierung, Weiterentwicklung sowie Vernetzung in Bezug auf Europäische Bildungssysteme und Bildungsräume
  • Ziel 3: Stärkung des kulturellen Verständnisses durch Systemvergleich und Austausch
  • Ziel 4: Erhöhung der fachlichen Kompetenzen des Bildungspersonals

Wer kann teilnehmen?

Im Rahmen des Konsortiums der Bildungsdirektion wird die Weiterbildung des Schulpersonals gefördert. Teilnehmen können also Lehrpersonen, Schulleitungen und das Verwaltungspersonal. Jede Erasmus-Aktivität einer Person wird „Mobilität“ genannt.

Die Teilnahme über das Konsortium der Bildungsdirektion steht allen Schulen im Wirkungsbereich der Bildungsdirektion für Tirol offen. Wir möchten insbesondere auch kleine Schulen ohne administratives Personal ermutigen, an Erasmus+ teilzunehmen. 

Je Schulstandort kann eine Person (in begründeten Ausnahmefällen zwei Personen) an derselben Mobilität teilnehmen.

Wo können Mobilitäten stattfinden?

Erasmus+ Aktivitäten sind in den folgenden Staaten möglich: Alle EU-Mitgliedsstaaten, Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei (Erasmus-Länder)

Co-funded by the Erasmus+ Programme of the European Union

Verbindliche Auskünfte zum Erasmus+ Programm erhalten Sie beim OeAD, der als Nationalagentur für die Erasmus+ Abwicklung in Österreich zuständig ist. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung bzw. Teilnahme. Irrtum und Tippfehler vorbehalten.